13.07.2012  14. Fahrradwallfahrt nach Vierzehnheiligen
Bericht von Steffen Krauss, 13 Jahre

Ergebnisliste

14. Fahrradwallfahrt nach Vierzehnheiligen

Am Samstag, den 05. Mai 2012 um 7.00 Uhr trafen sich ca. 40 Wallfahrer aus verschiedenen Ortschaften in der Gernacher Kirche. Pfarrer Hartmann hielt eine kurze Andacht und erteilte uns den Wallfahrersegen. Dann hieß es auch schon „aufsatteln“. Unter dem Kommando von Georg Berchthold fuhren wir die ca. 95 km nach Vierzehnheiligen. Das Wetter hörte leider nicht auf Georg und es regnete immer wieder. Die größte Herausforderung vor der Ankunft war wie immer der steile Berg, auf dem die Basilika steht. Einige wenige fuhren den ganzen Berg hoch bis zur Brauerei, die hinter der Kirche liegt, nur um später zu sagen: „Wir waren in Vierzehnheiligen und noch weiter“.

Gegen 15.30 Uhr wurden wir mit einem Gottesdienst empfangen. Danach bezogen wir unsere Betten. Der große Gottesdienst mit Lichterprozession am Abend hielt der Würzburger Weihbischof Ulrich Boom. Unseren Hunger (und Durst) durften wir dann im Speisesaal des Klosters stillen. Der Schlaf war nach den großen Bemühungen sehr erholsam.

Um 7.00 Uhr des nächsten Tages hieß es dann wieder „Holzkreuze um und ab in die Kirche“. Nach dem Morgengottesdienst wurde gefrühstückt, bis wir uns um 9.00 Uhr wieder auf den Sattel schwingen mussten. Die Heimfahrt wurde unter strömenden Regen zur Tortur. In Stettfeld hielten wir zum Mittagessen und alle wechselten ihre triefendnasse Kleidung. Das warme Essen tat allen gut und wir fuhren mit warmen Magen und halbwegs trockener Kleidung gen Heimat. Die Idee vom Rainer, mit Plastiktüten um den trockenen Socken, rein in die nassen Schuhe, erwies sich als genial. Die letzten Kilometer besserte sich das Wetter, so dass man mit Sonnenschein in Gernach einfuhr. Dort angekommen, wurden wir von der Gernacher Musik empfangen. Vom Frauenbund erhielt jeder Wallfahrer eine Rose. Nach der Abschlussandacht gab es Bratwürste mit Getränken, bevor es wieder regnete.

Fazit: Unfälle gab es Gott sei Dank keine, aber 4 platte Reifen und eine gerissene Kette mussten repariert werden. Hier muss man einmal den Georg und den Thomas loben, die platte Reifen schneller flicken können als andere eine Zigarette rauchen. Es war wie letztes Jahr, trotz des schlechten Wetters, wieder eine besinnliche und schöne Zeit. Danke an den Organisator Thomas Treutlein für die tolle und christliche Wallfahrt. Danke auch an die zwei Damen im Begleitfahrzeug, die die Andachten unterwegs gestalteten und in den Pausen immer Gummibärchen und Schokolade parat hatten. Nächstes Jahr bin ich auf jeden Fall wieder dabei.

Steffen Krauß (13 Jahre), Herlheim
Steffen Krauss