17.05.2013  15. Fahrradwallfahrt 04. u. 05.05.2013
Es war heuer anders als die anderen Jahre

Es war 2013 anders als die anderen Jahre!
Bei der Abfahrt der 42 Wallfahrer regnete es in Strömen. Zuvor in der St. Ägidius Kirche in Gernach wurden wir von Diakon Stefan mit dem Wallfahrersegen ausgestattet und es bestand überhaupt keine Eile. Die Feier war sehr ansprechend.
Dann stiegen alle auf ihren Drahtesel. Die Stimmung war nicht so befreiend wie in den anderen Jahren, trotzdem keine Murren oder Maulen. Wallfahrer sind bereit auch schlechte Bedingungen zu akzeptieren.
Dann kurz vor Unterspiesheim, Thomas meldet sich bei Fred ab und beauftragt ihn seine Frau Edel (Fahrerin des Begleitfahrzeugs und Betreuerin der Wallfahrer, Danke an dieser Stelle!!!) anzurufen und sie nochmal zurück nach Gernach zu lotsen. Wir haben das Wallfahrerbild vergessen. Das Erste Mal nach 14 Jahren. Angelina fehlt uns halt doch sehr. Dann fährt Thomas zurück nach Gernach, Nach einer halben Stunde ist das Bild verladen und Thomas mit seinem Fahrrad auch. Hinterher heißt jetzt die Devise.
In Wonfurt ist die Gruppe wieder komplett.
Dann wie in den anderen Jahren kurze Stopps, Andacht in Eltmann und Kemmern, Mittagessen, 2 Plattfüße die Georg in bekannter Art aufs effizienteste flickt, (Danke lieber Georg dafür!!!) der Regen wird immer weniger und alle immer glücklicher.
Am Nachmittag kurz vor 14Hl. Ein weiterer Plattfuß an Georgs Fahrrad. Alle fahren weiter. Georg bleibt alleine (zu recht traurig) zurück. Leider muß er sein Fahrrad alleine reparieren und keiner hilft ihm.
Ganz schnell, zu schnell wird 10min später der Einzug in Basilika mit einer anderen Gruppe organisiert.
Reinhard und Edel haben die Zimmer reserviert (Danke an dieser Stelle!!!) was nicht so einfach war weil das Heim voll bis zum Rand ist. Es beginnt die schönste Zeit von Sa. 16:00 Uhr bis So. 9:00 Uhr.
Halt, wenn da in der Nacht keine Feueralarm gewesen wäre. Fast das ganze Haus war auf den Beinen, in unserem Zimmer erst Reinhard, der legt sich wieder hin, dann Thomas weil er zuerst nicht weiß das es Feueralarm ist und nach auffinden der Sirene an der Decke glaubt der Alarm wäre nur in unserem Zimmer. Es erfolgt die mögliche Stillsetzung (wie zu Hause das Entfernen der Batterie aus der Alarmsirene auch?) und der Besuch der Feuerwehr des Diözesanhauses.
Nach 2 Stunden ist der Spuck vorbei und die Feueralarmanlage ist wieder scharf. Junge Wallfahrer haben auf dem Klo geraucht, wie sich später rausstellte.
Am Morgen dann das Wallfahreramt für die Fahrradwallfahrt KAB Gernach, (KAB = katholische Arbeitnehmerbewegung Gernach, der Sozialverband zwischen Kirche und Gesellschaft) Frühstück und anschließend die Abfahrt. Der Feueralarm ist in aller Munde und jetzt checkt auch Thomas dass das ganze Haus auf den Beinen war.
Es ist leichter Nebel aber schon bald am Morgen kommt die Sonne. Eine herrliche Rückfahrt wie im Bilderbuch und mit viel religiösen Gedanken und auch Andacht in Stettfeld (Mittagessen) und in der Siechkapelle am Wegrand.
Die Ankunft ist rührend wenn die Familienmitglieder auf die Wallfahrer warten und der katholische Deutsche Frauenbund mit Blumen, die Gernach Blaskapelle mit Musik und Diakon Stefan mit Gebet den Abschluss mit Zug zur Kirche und der Gesang aller (Maria, du Herzogin von Franken bist, das Herzogtum dein Eigen ist!!!) den Abschluss bildet.
Dann noch ein kurze Zusammenkunft vor der Kirche für Fotos (Danke Erhard!!!) und bei Gegrilltem und Getränk (Großen Dank nochmal an Georg!!!!!) die Wallfahrt ihr Ende findet.

T.T.
tt