31.05.2015  17. Fahrradwallfahrt nach Vierzehnheiligen 02. u. 03. Mai 2015
Bericht von Sven Kraus aus Herlheim

„Du zeigst mir den Pfad zum Leben“ - So lautet das Leitwort im Wallfahrtsjahr 2015 nach 14 Heiligen.

Am Samstag, den 02.05.2015 erhielten die 45 teilnehmenden Wallfahrer früh um 07:00 Uhr in der Sankt Ägidius-Kirche in Gernach den Segen von Herrn Pfarrer Amrehn. Nach einer kurzen Einweisung durch Thomas Treutlein machten sich alle Wallfahrer sowie auch das Begleitteam auf den Weg. Die 95 Kilometer lange Strecke nach Vierzehnheiligen war mit zwei kurzen relig. Andachten versehen. Unser Mittagessen nahmen wir in Kemmern ein. Dort musste man zwei platte Reifen flicken, um anschließend die restlichen 45 Kilometer zurückzulegen.

Nur mit einer kurzen Pause dazwischen kamen wir dann schließlich um 15:30 Uhr an der Basilika der Vierzehnheiligen an. Wir erhielten unseren feierlichen Einzug in der einzigartigen Basilika. Nach dem Einzug ging es in das Bildungshaus, um die Zimmer zu beziehen. Um 17:30 Uhr gab es dann das wohlverdiente Abendessen. Um 19:00 Uhr fand ein schön gestalteter Gottesdienst mit anschließender Lichterprozession statt. Am Abend war ein gemütliches Beisammensein angesagt.
So konnte man in seinen wohlverdienten Schlaf fallen. Der eine früher, der andere auch etwas später.

Am Sonntag um 07:00 Uhr war unser Wallfahrtsgottesdienst mit Verabschiedung. Nach dem anschließenden Frühstück sattelte man die Fahrräder. Die ankommenden Pilger der Soldatenwallfahrt in Marschformation mit ihren großartigen Fahnen und Standarten, ist zum wiederholten Mal ein toller Anblick. Um 9.00 Uhr ging es dann wieder an die Rückreise Richtung Heimat. Ein Spruch hat mir auf der Rückreise in der Kapelle in Knetzgau besonders gut gefallen. „So wie die Achse eines Rades im Zentrum stillsteht, so brauche auch ich eine ruhige Mitte in mir, damit mich die Ereignisse des Tages nicht aus dem Gleichgewicht bringen“.

Durch eine zügige Rückfahrt sparte man etwas Zeit ein, die wir in der Eisdiele in Unterspiesheim aber wieder verloren. Pünktlich um 17.30 Uhr kamen wir, leicht durchnässt in Gernach an, wo man wieder mit einer Rose vom Frauenbund empfangen wurde. Danach zogen wir in die Kirche zum Abschlusssegen ein. Beim anschließenden Schlusswort ließ es Thomas Treutlein noch mal allen wissen. Das wichtigste Teil am Fahrrad sind die Reifen. Und dazu gehört natürlich der passende Luftdruck. Auf jeden Reifen ist der max. Druck angegeben. Dieser sollte auch 3 – 4 Tage vor der Wallfahrt eingestellt werden. Auf dem Dorfplatz saß man noch kurz bei Bratwurst und Bier (Danke Georg Berchtold mit Team) zusammen. Wieder mal eine geglückte Wallfahrt. Ich bin bei der 18. Wallfahrt wieder mit dabei.

Fazit für 2015: Bei dieser Wallfahrt hätte man den einen oder anderen Platten mit den richtigen Reifenluftdruck sparen können.

Anmerkung der KAB Vorstandschaft:
Lieber Sven, vielen vielen Dank für deinen Bericht. Schon als Teilnehmer der Fahrradwallfahrt bis du ein sehr angenehmer und "problemloser" Wallfahrer. Um so mehr freut es uns einen so tollen Bericht von Dir zu bekommen. Gerne haben wir diesen hier ins Netz gestellt. Wir wünschen Dir und deiner Familie alles Gute für eure ganz große Wallfahrt!!!
S.K.